Wenn das Chaos auf dem Bau perfekt ist

Potz Gebäudeautomation und -technik gibt Tipps für strukturiertes Arbeiten am Bau

Darmstadt. Bauherren können ein Lied davon singen: Bei der technischen Inbetriebnahme oder Prüfung der Brandfallmatrix ihres Gebäudes, kommen alle Fehler zum Vorschein. Das wird schnell teuer, wenn sich die Fertigstellung weiter verzögert, weil sich die Inbetriebnahme in die Länge zieht. Die Ursache des Übels beginnt meist bereits in der Planung. „Die meisten Bauherrenvertreter sind entweder Architekten oder Bauingenieure oder Ingenieure der technischen Gebäudeausrüstung“, weiß der Experte für Gebäudeautomation und -technik, Tobias Potz. Was aus seiner Erfahrung allen gemeinsam fehlt, ist das Verständnis für Funktionen der technischen Anlagen, die Schnittstellen und vor allem der funktionale Gesamtzusammenhang der Gebäudetechnik automatisiert durch das Gewerk Gebäudeautomation. Hier erklärt Potz, wie Bauherren gute Planer erkennen und welche Top Tipps ihnen zukünftig jede Menge Ärger ersparen.

Bauherren finden bereits mit wenigen gezielten Fragen heraus, wie strukturiert das Planungsteam arbeitet. Diese sind zum Beispiel:

-Gibt es eine Anlagenliste?
-Wo steht die Planung bei welcher Anlage?
-Wie viele Brandschutzklappen gibt es?
-Welche Anlagen sind welchem Schaltschrank bzw. ISP zugeordnet?
-Welcher Planer kümmert sich um die Planung der Brandfallmatrix?
-Wer kümmert sich um den integralen Planungsansatz?

Bereits diese Angaben ermöglichen es dem Planungsteam, eine Struktur zu entwickeln und für den späteren Verlauf eine Übersicht zu haben, wann welche Anlage in Betrieb sein muss und wie die verschiedenen Gewerke für eine spätere strukturierte Inbetriebnahme ineinander greifen. „Niemand möchte später eine Lüftung in Betrieb nehmen und feststellen müssen, dass weder Heizung noch Kälte zur Verfügung stehen“, führt Tobias Potz aus.

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3 Top Tipps für Bauherren bei bestehender fehlerhafter Planung

1. Entweder prüft der Bauherr die integrale Planung des Fachplaners Gebäudeautomation selbst sowie der Fachplaner Mechanik und Elektrogewerke, oder er beauftragt einen Fachplaner des Gewerks Gebäudeautomation bzw. Inbetriebnahmemanager mit entsprechender Erfahrung. Dieser prüft dann die Planung des Fachplaner-Teams, ergänzt die fehlenden wichtigen Stellen und lässt nacharbeiten.

2. Der Bauherr beauftragt einen Fachplaner Gebäudeautomation oder jemanden Dritten, der die Probleme mit den Schnittstellen löst und größere Projekte vom Start der Planung bis zur Inbetriebnahme geleitet hat – am besten aus dem Gewerk Gebäudeautomation – da er alle technischen Schnittstellen kennt.

3. Der Bauherr beauftragt ein Inbetriebnahmemanagement in Leistungsphase 3, der sich neben der systematischen Inbetriebnahme auch um die Qualitätssicherung der Anlagentechnik kümmert und die Planung auf die Gesamtfunktionalität prüft.

„Struktur in der Planung von Beginn an verhindert, dass nachher auf der Baustelle alles aus dem Ruder läuft und im totalen Chaos endet“, weiß der Experte für Gebäudeautomation und -technik Tobias Potz und unterstützt mit seinem Team in jeder Phase im Bau. Seine Spezialität sind Projekte, bei denen es „bereits lichterloh brennt“.

Mehr über Potz Gebäudeautomation und -technik finden Sie unter: www.potz-gebaeudeautomation.de

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